vor uns die sintflut?

nach der stürmischen, schlafarmen nacht auf dem pass und einer wunderschönen fahrt durch das wallis, landeten wir bei 30 grad (!) im piemont, auf der italienischen südseite der alpen…https://videos.files.wordpress.com/U1Z3zHXk/img_7489.mov

…und schließlich auf der schweizer seite des lago maggiore, wo wir zwei ruhige, laue abende verbrachten.

abendstimmung im nordosten des lago maggiore
licht und farben haben hier immer etwas von den 70ern, oder?
ilka wieder mal nach einem mutigen „bad“ im see, zino & ich blieben lieber trocken
hinter der kirche stand der bulli mit seeblick
rechts die kirche, links der see
wir standen vor einer für diese saison bereits geschlossenen strandbar
morgenausblick aus dem bett
die auch für die südalpen ungewöhnlich hohe temperatur sank mit jeder stunde merklich und der blick in die wetter-app ließ uns schaudern:
am mittwoch waren es noch 30grad..
soviel soll es in weiten teilen deutschlands das ganze jahr noch nicht geregnet haben..

sollten wir gleich weiter gen süden durchrauschen? es wäre so schade: wir hatten auf ausgiebige herbstwanderungen in den bunten bergwäldern tessins und norditaliens gehofft. abgesehen davon ist kilometer-abreißen nicht so unser ding, bzw. „schnell“ und unser entschleunigungsmobil gehen sowieso nicht zusammen.

desweiteren konnten wir dringend stabiles internet brauchen, um eine unserer letzten, lange aufgeschobenen, ungeliebten baustellen in angriff zu nehmen: technik & kommunikationsmedien..
und da ich ilka sowieso gerne meine alm-station von vor 6 jahren in den bergen am comer see zeigen wollte, kontaktierten wir eine damals kennengelernte person, die uns eine aparte ferienwohnung im bergdorf livo vermittelte.

die fahrt vom lago maggiore über den luganer zum comer see war eine augenweide:

die nacht verbrachten wir vor einem geschlossenen campingplatz (scheinbar tolle frei-stehplätze für uns: meist wunderschön gelegen & dank nebensaison sehr ruhig.
zur stellplatzsuche ein andermal mehr!)

am vormittag ging es vom seeufer in die höhe nach livo:

hinter dicken, alten steinmauern harren wir hier trocken und sicher aus, hören den wassermassen zu, bangen um den bulli, der mit seinen undichten roststellen ohne uns verlassen auf dem dorfplatz steht, und bestaunen den dauerregen, der diesen namen wirklich verdient.

und hoffen auf trockenere zeiten nach dieser südalpen-sintflut…

2 Kommentare zu „vor uns die sintflut?

  1. Wie schön, euch auf euren Abenteuern folgen zu können. Hoffentlich sitzt ihr jetzt im trockenen und seit guter Dinge. Bei uns ist heute Hessenwahl, was ich auch gerade gemacht habe. Ich bin mal gespannt.Ganz liebe grüße Petra 

    1. hallo du liebe! vielleicht gibt es in hessen ja eine spannende polit-sintflut? wir hängen heute faul & gemütlich im trockenen ab und genießen das uns-ausbreiten können 🙂 herze dich, pia

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