ausgebremst 🚐

falls ihr immer mal auf unserem blögchen nach uns schaut, habt ihr euch vielleicht schon gewundert, was wir soo lange an der lagune bei tavira in der ostalgarve machen? wir wurden heute schon gefragt, ob unser blog kaputt sei, weil dort jeden tag der gleiche stellplatz angezeigt wird 😉

tatsĂ€chlich ist unser blögchen aber so ungefĂ€hr das einzige, das bei uns derzeit NICHT kaputt ist! mehr dazu unten… warum also immer noch bzw. immer wieder tavira?

abgesehen von den wundervollen stellplĂ€tze, die ihr auf stellplatz of the day… immer wieder bewundern konntet, hat die gegend hier vor der kleinstadt tavira zwischen salinen, lagune und atlantik fĂŒr uns einiges zu bieten: weite, stille, ebbe & flut, einheimische muschelsammler* und surfer*innen, vogelbeobachtende tourist*innen, fast nur nette, achtsame wohnmobilist*innen, die das einfache, naturnahe campen schĂ€tzen und die umgebung entsprechend achtsam behandeln – und nicht zuletzt: eine duldsame gnr (=die hießige polizeistreife). eine dem atlantik vorgelagerte dĂŒneninsel erstreckt sich ĂŒber fast 60 km zwischen faro und monta rota lĂ€ngs der kĂŒste und bildet so die lagunenlandschaft ria formosa. zwischen tavira und der lagune liegen viele salz- und wasserbecken – auf dem kartenausschnitt gut zu erkennen. im sommer soll es hier vor mĂŒcken nur so wimmeln. jetzt im winter tummeln sich zahlreiche wasser- und zugvögel, die gesamte ria formosa ist ein vogel- und naturschutzgebiet.

es ist hier weit und still, riecht wĂŒrzig nach salz und abgesehen von den schiffmotoren der fischer und den automotoren der zahlreichen, einheimischen besucher*innen und der camper, ist vorwiegend vogelgezwitscher, manchmal wind vom atlantik und meeresrauschen, oder auch einfach nichts zu hören. ohne frage „ein paradies“ wie unser hollĂ€ndischer dauernachbar mit seinem liebenswerten akzent nicht mĂŒde wird zu betonen. dennoch waren wir erstaunt, festzustellen dass wir uns mit unterbrechungen schon mehr als 2 wochen hier aufhalten. so lange waren wir noch an keinem ort! was ist da los??? ich verrat’s euch: unser bulli will einfach noch langsamer unterwegs sein – oder geht es ihm darum, dass WIR noch weiter runter- und zur ruhe kommen? das fragen wir uns angesichts der vorkommnisse seit jahresanfang. ich berichte hier mal ganz ausfĂŒhrlich und der reihe nach:

dienstag, 1.1.19:
bei einem neujahrsausflug auf der fahrt von tavira an den grenzfluss zu spanien ertönt beim bremsen ein erbĂ€rmliches gerĂ€usch, Ă€hnlich einem stöhnen… da die bremswirkung weiter gut funktioniert, beschließen wir, das stöhnen geflissentlich zu ignorieren – unser 37 jahre altes vehikel hat schließlich schon ganz andere gerĂ€usche von sich gegeben…

mittwoch, 2.1.19:
wir wollen von unserem lieblingsplatz an der kĂŒste ins hinterland aufbrechen, zu einer quelle in den bergen, aber schon beim ausparken taucht das gerĂ€usch wieder auf und diesmal in begleitung von erheblichem bremskraftmangel… weiteres ignorieren unmöglich: bremse kaputt???
wir bleiben ratlos direkt vor unserem langzeitnachbarn aus holland stehen, erzĂ€hlen ihm unsere, er erzĂ€hlt uns seine bremsenstory (er fĂ€hrt einen nur 2 jahre jĂŒngeren campervan) und rĂ€t uns, nach dem stand der bremsflĂŒssigkeit zu schauen. zum glĂŒck hat ilka bei unserem super-schrauber in freiburg genau aufgepasst und weiß auf anhieb, wo der entsprechende behĂ€lter sitzt. aufgemacht und reingeschaut: komplett leer!
wir beratschlagen und beschließen, im schneckentempo zur nĂ€chstgelegenen tanke zu fahren, bremsflĂŒssigkeit zu kaufen und nachzufĂŒllen, in der hoffnung, das problem damit gelöst zu haben. pustekuchen! auch danach bremst der bulli nur noch schwach und damit sind unsere ausflugsplĂ€ne erstmal ausgebremst.
also zurĂŒck zur lagune bei tavira, wo wir zu diesem zeitpunkt schon die 8. nacht verbringen. der platz ist uns ans herz gewachsen und nicht der schlechteste ort, um in ruhe zu ĂŒberlegen, wie wir nun weiter vorgehen.
zuerst befragen wir unser abgenutztes „jetzt helfe ich mir selbst!“ fĂŒr diesen luftgekĂŒhlten t3 – inzwischen immer griffbereit im handschuhfach – und erfahren: bremsflĂŒssigkeit verdampft nicht und kann sich im geschlossenen bremssystem auch nicht irgendwie anders auflösen. wenn davon was fehlt, muss es also ein leck geben, irgendwo. das klingt nicht gut…

donnerstag, 3.1.19:
am vormittag fĂ€hrt sich unser hollĂ€ndischer nachbar im sand fest, klappert alle großen womos ab auf der suche nach hilfe und schließlich gibt die gnr, die hießige polizeistreife ihr okay, ihn rauszuziehen. mal ein gegenbeispiel zu den sonst ĂŒblichen horrorgeschichten vom umgang der gnr mit auslĂ€ndischen freistehenden campern.

hier ist das werk schon vollbracht. ilka mit unserem abschleppseil dabei.

im anschluß telefonieren wir wegen der bremsen mit unserem luftboxer-motor-helden aus freiburg. ferndiagnose: bremskraftzylinder. die vorderen scheibenbremsen scheinen intakt, die hinteren trommelbremsen könnten flĂŒssigkeit verlieren. er gibt uns genaueste instruktionen zum ĂŒberprĂŒfen seines verdachts, fĂŒr das vorgesprĂ€ch mit einer autowerkstatt, den bestellweg fĂŒr die bremsteile, die einzelnen schritte der reparatur und mögliche komplikationen – unser goldener telefondraht fĂŒr alle bulli-fĂ€lle! als ilka danach unter dem bulli liegt und an den genannten stellen nachschaut, bestĂ€tigt die diagnose aus der ferne…

auf einem parkplatz in einiger entfernung entdecken wir einen vw t3 mit faltdach in schönem tiefdunkelblau, scheinbar im alter von unserem. ich spreche den nett aussehenden fahrer an – ein schweizer, wie sich herausstellt, er ist mit seiner freundin schon im sechsten winter an der algarve. zu unserem bremsendilemma erzĂ€hlt er, er habe die bekanntschaft eines anderen t3-fahrers gemacht, der ihm eine bulli-erfahrene werkstatt im hinterland empfohlen hat. er beschreibt mir den weg dorthin, so gut er ihn weiß: irgendwo in der nĂ€he der post in sao bras de alportel. finden wir! spĂ€ter kommt er sogar noch einmal bei uns am bus vorbei und bietet uns an, die genaue adresse herauszufinden und sie uns per mail zukommen zu lassen – sehr hilfsbereit! und am abend erhalten wir die nachricht, dass er auf der rĂŒckfahrt zufĂ€llig jenem t3-fahrer begegnet ist, kehren und ihn einholen konnte, um ihm die genaue adresse zu entlocken. wie wunderbar sich alles fĂŒgt!

freitag, 4.1.19:
nach dem drĂŒberschlafen zögern wir jedoch, eine so lange strecke mit halber bremskraft zu fahren und nehmen uns vor, ĂŒber’s wochenende mut und etwas erfahrung im fahren mit schwacher bremse anzusammeln.
beim wocheneinkauf im bioladen, fragen wir die deutsche inhaberin, ob sie eine autowerkstatt in der nĂ€he empfehlen kann. kann sie, freut sich, dass die besitzerin sogar deutsch spricht, ruft direkt fĂŒr uns an und macht auf portugiesisch unseren besuch in der kommenden woche dort klar.
wir beschließen, eines tages, wenn die bremsen wieder fit sein sollten, die t3-erfahrenen werkstatt im hinterland aufzusuchen und diese mit unserer nach rund 7000 km recht langen liste an verschleißteilen und wartungsarbeiten zu betrauen – die akute bremsenproblematik aber bei der werkstatt umme ecke lösen zu lassen.

samstag 5.1.19:
da wir den bulli seit einigen tagen nicht bewegt und mit strom dummerweise nicht gespart haben, ist unsere versorgerbatterie fast leer. außerdem ist mal wieder wĂ€sche waschen dran und wollen auf einer kurzstrecke mal das bremsverminderte fahren ausprobieren, so machen wir uns auf den weg zu einem nahegelegenen campingplatz.

es erwartet uns eine art riesiger parkplatz mit schnurgeraden straßen, an denen in reih und glied ein wohnmobil neben dem anderen parkt, die meisten mit kĂŒchenzelt und bequemen gartenstĂŒhlen davor, mit stromanschluss und satellitenschĂŒssel fĂŒr das fernsehen aus dem heimatland.

vielleicht habt ihr die bilder unter stellplatz of the day… schon gesehen.

der bulli ist der kleinste, wir sind mit abstand die jĂŒngsten und bekommen den letzten freien platz, der einige tagen spĂ€ter ebenfalls bereits langzeitreserviert ist. das angebot der platzbetreiber lautet: 330€ pro monat fĂŒr eine 30qm-parzelle mit strom – und die wintermonate sind ausgebucht! (im sommer ist an der sĂŒdkĂŒste der algarve wohl sowieso jeder einzelne stellplatz, jede ferienwohnung, jedes hotelzimmer vergeben…) die sehr freundlichen bewohner*innen kommen ĂŒberwiegend aus england und frankreich hierher und scheinen zufrieden: es ist alles perfekt auf ihre bedĂŒrfnisse ausgerichtet, sogar einen bouleplatz gibt es.
als wir an diesem abend (samstag!) ausnahmsweise einmal essen gehen wollen, stellen wir fest, dass an der strandpromenade im angrenzenden örtchen trotz der sehr zahlreich vorhandenen cafĂ©s, bistros, bars und restaurants nur eine einzige bar ohne essbares und ein sehr gutes fischrestaurant geöffnet haben. wir folgern daraus, dass die meisten leute auf dem campingplatz zuhause im womo kochen, einen mini-mercado gibt es auch auf dem gelĂ€nde und wir fragen uns, ob die ĂŒberwinternden diesen platz ĂŒberhaupt je verlassen mĂŒssen bzw. wollen.
ihr merkt: unsere welt ist das so gar nicht… und wir freuen uns ja, dass all diese großen womos sich auf diesen geraden, ordentlichen und gut ausgestatteten stellplĂ€tzen tummeln und nicht auf den naturnahen, wilden freistehplĂ€tzen, die wir so sehr lieben! jedem tierchen sein/ihr plĂ€sierchen 😉

sonntag, 6.1.2019:
wir fliehen, strom aufgeladen, aus dem hochsicherheitstrakt – ohne chip-karte (pro person und fĂŒr das auto je eine) kein rein- oder rauskommen. was die dortigen camper bestimmt ruhig schlafen lĂ€ĂŸt, fĂŒhrt bei uns eher zu atemnot. wir besuchen chacela velha, atmen dort erstmal tief durch und genießen die aussicht, einen kleinen gang durch kakteenhaine an den strand und zurĂŒck in die malerische ansiedlung.

montag, 7.1.2019:
zurĂŒck am lieblingsplatz bei tavira, erholen wir uns von der nacht auf dem campingplatz, schlafen aus und basteln an allerhand liegengebliebenen kleineren baustellen im bulli herum, um den werkstattbesuch und eine eventuelle begegnung mit unangenehmen wahrheiten noch hinaus zu zögern… welch ein luxus, uns dies zeitlich leisten zu können! kurz vor mittag stellen wir uns der realitĂ€t und suchen die werkstatt auf. ohne sprachbarriere gar kein problem, allerdings finden die mechaniker*innen die benötigten ersatzteile nicht in ihrem katalog – der bulli ist zu alt. aber sie vermitteln uns weiter an eine werkstatt, die solche alten teile bestellen kann. wir erhalten eine abenteuerliche wegbeschreibung ohne konkrete adresse, mit dem hinweis, dass dort immer oldtimer vor dem grundstĂŒck stehen. das ganze hinter faro, 43 km von hier und bei unserem bremsvermeidendem tempo mindestens eine stunde fahrt. wir erledigen noch ein paar besorgungen unterwegs und verschieben die fahrt fĂŒr heute nochmal…

dienstag, 8.1.2019:
an diesem vormittag bietet sich uns ein vorzĂŒglicher anderer grund, den werkstattbesuch noch weiter hinaus zu zögern: wir verquatschen uns total mit neuen netten, jungen nachbarn aus deutschland. wie wir haben diese ihren hausstand aufgegeben, job gekĂŒndigt und sind in ihren campervan ein- und damit losgezogen. beide haben eine landwirtschaftliche ausbildung, ihr anliegen an die reise: auf eine art waltz zu gehen, wie spannend!
am nachmittag/abend beginne ich damit, einen leitfaden auzuarbeiten fĂŒr interviews mit menschen, die auf Ă€hnliche weise unterwegs und auf der suche nach anderen, alternativen lebensformen sind. da das auch unser weg ist, bin ich schon lange neugierig auf solche lebenswege und habe bereits im vorfeld unseres aufbruchs mit der idee zu einem solchen fragebogen geliebĂ€ugelt. denn sind wir auf der suche nach inspiration immer nur auf „digital nomads“ gestoßen: menschen, die dauerhaft reisen und sich ein online-business aufgebaut haben. fĂŒr uns mangels kompetenzen und ambitionen in diesem bereich keine option und wir haben uns gefragt: wo sind die anderen, sozusagen die „analogen nomad*innen“?
nachdem wir im verlauf unserer reise immer mal wieder leuten begegnet sind, die einen solchen weg verfolgen, nun also die idee der interviews – mit dem vorhaben, diese hier auf unserem blog zu veröffentlichen. umsetzung folgt hoffentlich in bĂ€lde (nachtrag: inzwischen sind die ersten interviews unter nomadenportraits zu lesen).
achja: falls ihr welche kennt, auf die die beschreibung zutrifft – immer her damit! kontakt unter kontakt oder ĂŒber die kommentarfunktion. dankeschön 🙂

mittwoch, 9.1.2019:
die nacht war sehr kalt und auch diesen vormittag vertrödeln wir: mit etwas morgenyoga, mit weiterarbeit am interview-leitfaden, vorbereitung zum schlafplatztausch (machen wir immer mal wieder), bißchen was einkaufen. wie immer unterbrochen von schönen hunderunden am strand, sonne genießen und all sowas nettem. und – besonders nett: fĂŒr den abend laden uns die jungen nachbarn zum essen in ihren van ein.

donnerstag, 10.1.2019:
trotz einigem geselligen weinkonsum zu leckerem essen und interessanten gesprĂ€chen am vorabend schaffen wir es an diesem vormittag tatsĂ€chlich, uns auf den weg zur werkstatt hinter faro zu machen. es braucht einige zeit, um den ort an hand der kryptischen wegbeschreibung zu finden und kurz vor der mittagspause treffen wir dort ein. wir treffen auf einen mechaniker, der sichtlich schon auf dem weg in die pause ist, freundlicherweise aber noch seinem chef bescheid gibt: ein offensichtlich muttersprachlicher franzose, der schnell versteht, worum es geht, an den richtigen stellen unter dem bulli nachschaut, uns mit den passenden fragen von seiner fachkundigkeit ĂŒberzeugt und zusammen mit dem vergnĂŒgtem schalk in seinem blick unser vertrauen erlangt. wir sind erleichtert!
nach der mittagspause sollen wir bitte telefonisch nachfragen, ob er die teile bestellen konnte, gegebenenfalls sei es nötig, dass er nochmal einen blick auf unser fahrzeug werfen mĂŒsse, wir sollen in der gegend bleiben. also suchen wir uns einen rastplatz in der nĂ€he, bespaßen den hund und geniessen die mittagswĂ€rme.
das anschließende telefonat ergibt, dass er die ersatzteile bestellen und diese am nĂ€chsten tag nachmittags einbauen könne, falls sie am vormittag eintrĂ€fen. daher beschliessen wir, die nacht in der gegend zu verbringen und befragen unsere stellplatz-app: ein kleiner familiĂ€rer womo-stellplatz liegt in der nĂ€he, nur 10 plĂ€tze, grĂŒn und naturbelassen – hört sich doch gut an nach der nicht so guten erfahrung vom letzten wochenende!

dort angekommen, werden wir ausfĂŒhrlich vom jungen deutsch-portugiesischen inhaber befragt und ungefragt mit zahllosen tipps und hilfsangeboten ĂŒberhĂ€uft: irgendeiner seiner 5 onkel hat fĂŒr jedes unserer bulliprobleme auf jeden fall eine lösung! wir sollen die teilebestellung bei der werkstatt canceln, er und die onkels können das alles viel besser und gĂŒnstiger machen – bei nĂ€herer betrachtung aber erst mitte/ende nĂ€chster woche und er, der neffe, muss natĂŒrlich lieb fragen und wir könnten im gegenzug bis zum abschluss der reparatur bei ihnen auf dem platz wohnen bleiben und uns gleich mal mit den anderen, die derzeit dort leben, bekannt machen undsoweiter undsofort… wir entkommen dem redeschwall, indem wir mit dem rad zum nĂ€chsten supermarkt fahren und da wir uns etwas verfransen, dauert das eine weile…
ganz so ‚familiĂ€r‘ ist irgendwie auch nicht so unser ding, stellen wir fest – wir sind aber auch speziell, was unsere ansprĂŒche an womostellplĂ€tze angeht! vielleicht probieren wir es in zukunft ganz ohne? wasserauffĂŒllen, wĂ€schewaschen und duschen geht auch anderswo und mit dem strom könnten wir noch sparsamer umgehen oder auch das kleine solarpaneel zum laden eines der handys nutzen – sonne satt ist ja vorhanden.

freitag, 11.1.2019:
wir verlassen den womostellplatz nach ausgiebiger, wunderbar warmer dusche so frĂŒh wie möglich und verbringen die zeit bis zur rĂŒckmeldung aus der werkstatt auf dem parkplatz vor ikea, wo wir 2 kleine regale und einen möglichen fußschalter als ersatz fĂŒr den schon lĂ€nger ausgefallenen schalter der wasserpumpe besorgen.

die info aus der werkstatt ergibt: die teile kommen erst am nachmittag und da heute freitag ist, mĂŒssen wir nach dem wochenende wieder kommen zum einbau. wohin nun? zurĂŒck nach tavira natĂŒrlich.



samstag, 12.1.2019:

der samstag vergeht mit herumtĂŒdeln und dem ausmisten ein paar weiterer dinge.
ich vervollstĂ€ndige unseren 5-jahreskalender von 2016 – 2020, indem ich aus meinen jeweiligen taschenkalendern die besonderheiten und vor allem fahrten heraussuche, die wir mit unseren vehikeln (erst einem t4 mit flachdach, dann ein gespann aus lada und eriba pan, seit 2 jahren der t3 joker mit hochdach) seit 2016 unternommen haben. außerdem sind in dieser zeit einige umzĂŒge zu vermerken: in 2015 noch von hamburg ottensen an den stadtrand, danach nach lĂŒbeck, von dort auf’s land in die uckermark und zuletzt in den bulli. im letzten sommer unsere recht spontane hochzeit…
so unternehme ich per kalender eine kleine reise in ilka’s und meine gemeinsame vergangenheit und bin sehr gespannt, wie sich die verbleibenden 2 jahre unserem 5-jahreskalender fĂŒllen werden. in den letzten dreieinhalb jahren haben wir uns nach und nach aus unseren alten leben herausgeschĂ€lt, eine entwicklung, die wir nicht ĂŒberblicken konnten, ein prozess, dem zu vertrauen, wir lernen mußten bzw. durften. aufregend, darĂŒber zu sinnieren, wohin uns dieser weg wohl fĂŒhren wird!

sonntag, 13.1.2019:
beim morgenyoga auf der matte vor dem bulli wittert ilka einen geruch von gas und dieser lĂ€ĂŸt sich leider bis zu unserem unterflurgastank verfolgen. beim öffnen der abdeckung des gastanks ist ein leises zischen zu hören – eindeutig: dort tritt gas aus… wir leihen uns von den derzeitigen britischen nachbarn rohrzange, spĂ€ter schauen diese noch vorbei und bieten ein spray an, das uns das leck anzeigen soll – leider fehlanzeige. diese neue baustelle hat eindeutig prioritĂ€t vor dem bremsenwechsel! wir wundern uns, wie gelassen wir das aufnehmen: was soll’s? wir haben ja zeit!
eine internetrecherche ergibt: den nĂ€chsten campingladen mit fachkunde im bereich gasversorgung gibt es bei bei armacao de pera, rund 80km westlich… ilka, inzwischen routiniert im vorausschauenden, bremsvermeidendem fahren traut sich die strecke zu und wir suchen uns dort ein wunderschönes plĂ€tzchen in den dĂŒnen vor dem atlantik.
am abend unterhalten wir uns ĂŒber unsere weitere reise und erkennen dabei, dass wir beide uns in den pyrenĂ€en besonders wohl gefĂŒhlt haben. vor allem ilka hat schon damals ganz deutlich den wunsch verspĂŒrt, einmal das frĂŒhjahr dort zu verbringen, wenn die schneeschmelze die gebirgsflĂŒsse speist und alles blĂŒht. vielleicht fahren wir nach unserem portugiesischen winter wieder dorthin? wir bestaunen mal wieder den imensen freiraum, der uns diese reise ohne plan und ziel bietet, die möglichkeit uns einfach nur nach unserem herzen richten zu können und dem, wonach uns in jedem konkreten augenblick der sinn steht – welch ein reichtum!

rauhreif am morgen auf den bohlenwegen – die nacht war kalt.

montag, 14.1.2019:
widerstrebend lassen wir die faszinierende umgebung unseres schlafplatzes hinter uns, verschieben telefonisch unseren bremsen-werkstatttermin zugunsten des lecks im gastank und fahren zu dem campinggeschĂ€ft. berechtigterweise grenzt der deutschstĂ€mmige inhaber seine befugnisse ab: am gastank darf er keine hand anlegen. in ganz portugal gĂ€be es niemanden, der das machen könne, evtl. aber in sevilla/spanien. er könne uns den gesamten tank ausgetauschen, die kosten lĂ€gen zwischen 400 und 1000€, aber so, wie er das sehe, sei unser wagen eine so hohe investition sicherlich nicht mehr wert (wenn er wĂŒĂŸte, wie diese oldtimer-vw-busse gehandelt werden!). er schlĂ€gt uns eine notlösung mit externer gasflasche plus neuen anschlĂŒssen, schlauch usw. fĂŒr etwa 100€ vor, wobei wir die flasche ins freie stellen mĂŒĂŸten, wenn wir sie benutzen – fĂŒr unsere art des unterwegsseins auf freien plĂ€tzen nicht machbar. bei einem espresso auf dem angrenzenden campingplatz, entscheiden wir uns eine zweite meinung einzuholen. auf halber strecke zurĂŒck richtung tavira befindet sich ein weiterer camping-bedarf. also los.
unterwegs philosophieren wir ĂŒber unsere ausgebremste situation und die ‚zwangsentschleunigung‘, die wir gerade erleben. es scheint uns, als ob die portugiesische gelassenheit langsam auf uns abfĂ€rbt: keine panik mehr, kein drama, einfach nur in ruhe schritt fĂŒr schritt das tun, was ansteht, zwischendurch die gegend bewundern und genießen, was es zu genießen gibt. das beste draus machen und uns nicht aus der ruhe bringen lassen bzw. vielleicht durch die zwangslĂ€ufige entschleunigung noch weiter in die ruhe bringen lassen? danke, bulli!

wir erinnern uns an björn kern und sein buch „das beste, was wir tun können, ist nichts!“, das uns vor ein oder zwei jahren sehr inspiriert hat. was wĂŒrde er in unserer situation tun? vielleicht wĂ€re es eine gute ausgangsbasis, uns von der gasnutzung unabhĂ€ngig zu machen: einen kleinen spirituskocher haben wir noch dabei, um auch draußen kochen zu können. auf diesem könnten wir abends wasser kochen fĂŒr wĂ€rmflaschen, die wir mit ins bett nehmen und die die gasheizung ersetzen könnten. die tage werden lĂ€nger und bald benötigen wir vielleicht gar keine heizung mehr hier im sĂŒden. was den kĂŒhlschrank angeht: wir hatten schon öfter mal mit der idee gespielt, von vegetarischer auf vegane ernĂ€hrung umzusteigen – dann brĂ€uchten wir keine lebensmittel mehr kĂŒhlen. somit wĂ€re die reparatur des gastanks ĂŒberflĂŒssig und wir mĂŒĂŸten uns jetzt weder stress machen noch die reisekasse schröpfen.
unsere flause, perspektivisch noch viel minimalistischer und langsamer unterwegs zu sein – etwa mit rucksack, zelt und esel, haben wir immer noch im hinterkopf. wer braucht schon gas??? dieser innere spiel- und freiraum bildet keine schlechte ausgangsbasis fĂŒr alles, was da noch auf uns zukommen mag.

beim nĂ€chsten camperladen angekommen – 40km weiter wieder gen osten, wohlgemerkt noch immer mit halber bremskraft – werden wir zu einer autogas-tankstelle mit werkstatt ein paar kilometer wieder nach westen verwiesen, denn auch dieser wohnmobil-service wagt sich nicht an gastanks heran. beim ersten camping-laden mit dem deutschen inhaber hieß es ja, in ganz portugal gebe es niemanden, der mit gastanks arbeitet – ganz so stimmt das wohl doch nicht. bei ankunft in der lpg-werkstatt – mal wieder kurz vor der mittagspause – bekommen wir einen termin fĂŒr mittwoch vormittag: „very busy in the moment“!
draußen fĂ€hrt in diesem moment ein großes oldtimer-wohnmobil mit deutschem kennzeichen „NF“ fĂŒr nordfriesland vor, das wir an unserem lieblingsplatz schon mal aus der ferne bewundert hatten. ich höre einen dialog zwischen dem fahrer und dem werkstattbetreiber mit: hier werden adapter fĂŒr die gastankfĂŒllstutzen verkauft! wie praktisch – wir haben von deutschland aus versĂ€umt, uns drum zu kĂŒmmern und verbringen seit italien viel zuviel zeit mit der suche nach gastankstellen, die zufĂ€llig den fĂŒr uns passenden adapter bereit stellen können.
der nordfriese stellt sich als ehemaliger t3-fahrer heraus und hatte an seinem jetzigen oldtimer beim letzten gastanken in spanien problem: der adapter löste sich nicht, mußte unter starker krafteinwirkung entfernt werden und im anschluss leckte der anschluss. genau so war das bei uns auch beim letzten tanken – eine erklĂ€rung fĂŒr unser problem! netterweise versuchte er mit stabilen und passenden zangen die mutter unseres flanschs zurĂŒck zu drehen – leider blieb das zischende gerĂ€usch und der geruch nach gas erhalten. aber wir waren viel schlauer als vorher! gut gelaunt machen wir uns auf den rĂŒckweg zu unserem lieblingsplatz an der lagune, genießen das besondere licht und den sonnenuntergang dort und ich verbringe nach einbruch der dunkelheit den abend mit dem schreiben dieses beitrags.

dienstag, 15.1.2019:
ein gemĂŒtlicher warte-tag, den wir abgesehen von einer kleinen radtour fĂŒr besorgungen, ĂŒberwiegend an der lagune verbringen. die nĂ€chte sind derzeit warm genug, um ohne heizung auszukommen. nur kurz vor sonnenaufgang wird es knackig kalt, binnen einer stunde nach sonnenaufgang aber wĂ€rmt es sich schnell auf – vielleicht könnte es wirklich eine option fĂŒr uns sein, ganz auf die heizung zu verzichten, falls morgen keine lösung fĂŒr das leck am gaseinfĂŒllstutzen gefunden werden sollte.

mittwoch, 16.1.2019:
einer der seltenen tage, der bei uns mit wecker beginnt, heute damit wir rechtzeitig zur gaswerkstatt kommen. sofern wir dort schnell fertig sind und am nachmittag in der anderen werkstatt noch die bremsen wechseln lassen können, könnte dies unsere letzte nacht hier an der lagune gewesen sein. daher nutze ich die frĂŒhe hunderunde, um zum abschied noch ein fast 360grad-panorama in zwei teilen aufzunehmen.

am rechten ende der womo-reihe steht unser bulli mit der schnauze nach vorn. gerade wechselt die tide von flut zu ebbe, wenn das becken linkerhand des fußweges leer gelaufen ist, sammeln viele einheimische dort muscheln.
hier der strand rechterhand des weges, zur hĂ€lfte mit wasser bedeckt. am ende ein großes hotel, ein kleiner hafen und ankernde boote auf dem wasser. ganz rechts das erste womo der reihe.

wir wecken unsere lebensgeister mit kaffee, rumalbern und gesang und machen uns auf den weg. fast 1 1/2 stunden und einige unbeabsichtigte kleine umwege spĂ€ter kommen wir bei der lpg- (in portugal „glp“-) werkstatt an. auf der strasse davor parken ĂŒber hundert meter hinweg verschiedenste wohnmobile unterschiedlicher herkunft: dieser ort ist angeblich der einzige weit und breit, an dem gasflaschen aller art aufgefĂŒllt werden können. in der halle warten noch einige portugiesische glp-betriebene wagen, bald steht unser bulli drin und der gasanschluss wird getestet. die erste auskunft unterstĂŒtzt durch eine per telefon zugeschaltete (!) portugiesin mit englisch-kenntnissen: wenn die verschlussschraube des einfĂŒllstutzens fest zugeschraubt ist, tritt nur wenig gas aus, daher: „no problem!“. wir wundern uns, aber: auch gut – viel geld gespart! nĂ€chster schritt: tank wieder auffĂŒllen. leider nimmt der stutzen nur mililiterweise gas auf: das ventil ist defekt. verschiedenste versuche fruchten nicht, mehr als 2,5l lassen sich nicht einfĂŒllen (der tank fast 20l). da es solche deutschen anschlĂŒsse hier in portugal nicht gibt und die sprachbarriere es verunmöglicht, die idee zu kommunizieren ein ventil aus deutschland zu bestellen, lautet schließlich der vorschlag: tankwechsel. das ausmessen des tanks ergibt allerdings, dass kein passender vorrĂ€tig ist. wir verabschieden uns vorlĂ€ufig und nehmen uns vor, nach einem passenden ventil und der portugiesischen ĂŒbersetzung fĂŒr unser anliegen zu suchen. obwohl die beiden mĂ€nner einiges an zeit mit unserem gastank verbracht haben, berechnen sie uns keine kosten.
wir rufen in der bremsenwerkstatt an, erhalten das okay, nach der mittagspause zur bremsenreparatur kommen zu können. unterwegs besorgen wir bargeld und leckere portugiesische sĂŒĂŸigkeiten und ilka bemerkt, dass sich die bremskraft erhöht hat! spontanheilung??? uns fĂ€llt wieder ein: „das beste, was wir tun können, ist nichts!“ natĂŒrlich halten wir aber am plan fest, die werkstatt aufzusuchen und machen erstmal pause am schon bekannten rastplatz im grĂŒnen.

ilka recherchiert nach gaseinfĂŒllstutzen, zino spielt, frißt und pennt, ich notiere das update zu diesem bericht und packe uns eine picknicktasche fĂŒr die wartezeit am nachmittag in der werkstatt:

ilka sieht da noch sehr angespannt aus: es fÀllt uns doch sehr schwer, unseren bulli in fremde hÀnde zu geben. mit jedem arbeitsschritt der mechaniker wird jedoch deutlich: die wissen, was sie tun und auch ilka entspannt sich.
2,5 stunden spĂ€ter ist das werk vollbracht und der bulli bremst wieder đŸŽ‰đŸ„‚đŸš
und das fĂŒr relativ kleines geld – in deutschland hĂ€tten wir womöglich annĂ€hernd das doppelte gezahlt. auf dem rĂŒckweg erleben wir den ersten wolkenverhangenen himmel, seit wir an der algarve sind.

und am abend sind seit ĂŒber einem monat mal wieder regentropfen auf dem bullidach zu hören. eine sache hĂ€lt uns noch eine letzte nacht in tavira: ein paket, das wir uns per dhl aus deutschland postlagernd hierher haben schicken lassen (danke, mama!). es ist bereits einige tage ĂŒberfĂ€llig und je nach deutscher oder internationaler tracking-nummer soll es entweder in einem postfach in lisabon oder beim postamt in tavira zur abholung bereit liegen. kurz vor geschĂ€ftsschluss haben wir es noch in die postfiliale geschafft: kein paket unter meinem namen, wir sollen es morgen aber nochmal versuchen. falls es morgen nicht da sein sollte, haben wir noch eine weitere baustelle neben dem gastank, der wasserpumpe und der liste mit den weiteren anstehenden wartungs- und verschleißarbeiten am bulli… wir versuchen das alles als einladung zu sehen, uns weiter in das auf & ab des lebens hinein zu entspannen 😉 nicht zuletzt ist es eine gelegenheit, zu den vielen bisher getroffenen helfenden hĂ€nden noch weitere freundliche, hilfsbereite menschen kennen zu lernen. was soll da noch schief gehen?!?

nun wißt ihr, wie unsere zwangsentschleunigten wochen am immergleichen stellplatz an der lagune angefĂŒllt waren und auch was uns im inneren bewegt hat, wĂ€hrend wir von außen ausgebremst wurden – und wozu solche ‚bremsen‘ manchmal auch gut sein können. als ‚moral von der g’schicht‘, fĂ€llt mir diese kleine ballade ein, die mich seit jahren begleitet (verfasser unbekannt, im internet kursieren verschiedene versionen):

Die Ballade vom alten Mann und seinem Pferd

Ein alter Mann lebte zusammen mit seinem einzigen Sohn auf einer kleinen Farm. Sie besaßen nur ein Pferd, mit dem sie die Felder bestellen konnten und kamen gerade so ĂŒber die Runden.

Eines Tages lief das Pferd davon. Die Leute im Dorf kamen zu dem alten Mann und riefen “Oh, was fĂŒr ein schreckliches UnglĂŒck!” Der alte Mann erwiderte aber mit ruhiger Stimme: “Wer weiß schon, wozu es gut ist?”

Eine Woche spĂ€ter kam das Pferd zurĂŒck und fĂŒhrte eine ganze Herde wunderschöner Wildpferde mit auf die Koppel. Wieder kamen die Leute aus dem Dorf: “Was fĂŒr ein unglaubliches GlĂŒck!” Doch der alte Mann sagte wieder: “Wer weiß schon, wozu es gut ist?”

In der nĂ€chsten Woche machte sich der Sohn daran, eines der wilden Pferde einzureiten. Er wurde aber abgeworfen und brach sich ein Bein. Nun musste der alte Mann die Feldarbeit allein bewĂ€ltigen. Und die Leute aus dem Dorf sagten zu ihm: “Was fĂŒr ein schlimmes UnglĂŒck!” Die Antwort des alten Mannes war wieder: “Wer weiß schon, wozu es gut ist?”

In den nÀchsten Tagen brach ein Krieg mit dem Nachbarland aus. Die Soldaten der Armee kamen in das Dorf, um alle kriegsfÀhigen MÀnner einzuziehen. Alle jungen MÀnner des Dorfes mussten an die Front und viele von ihnen starben. Der Sohn des alten Mannes aber konnte mit seinem gebrochenen Bein zu Hause bleiben.

“Wer weiß, wozu es gut ist?“

3 Kommentare zu „ausgebremst 🚐

  1. Hallo ihr Lieben! Wow, da habt ihr aber schon einige Überraschungen mit eurem Bulli erlebt! Ich finde es sehr toll, wie ihr mit der Thematik umgeht und dass ihr euch nicht aus der Ruhe bringen lĂ€sst. Es bringt ja sowieso nichts, sich zu Ă€rgern oder zu Jammern und mit Humor und Gelassenheit kommt man viel leichter durchs Leben.
    Und wie schön es ist, dass ihr immer so hilfsbereite Menschen antrefft.

    Und wer weiß, vielleicht ist es ja dazu gut, dass ihr uns nicht mehr so schnell davon fahren könnt und wir uns noch mal treffen.

    Alles Liebe aus dem Westen, wir kommen nĂ€her 😉

    1. hi daniela & alexander, wie schön, dass ihr hier mit lest und uns sogar „in echt“ auf den fersen seid! jetzt nach der erfolgreichen reparatur gestern, können wir ja wieder unbesorgt durchstarten – aber fĂŒr euch bremsen wir doch gerne 🙂 meldet euch, wenn ihr in der nĂ€he seid! uns zieht es heut dank frisch erneuerter bremstĂŒchtigkeit endlich ins bergige hinterland. sonnige grĂŒĂŸe aus dem osten đŸ‘Żâ€â™€ïžđŸ©đŸš

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