Januar auf Kur (an der Ostalgarve)

Nachdem wir in den vier Monaten zuvor recht schnell unterwegs waren, um dem Regen davonzufahren und die Wärme einzuholen, stand der Januar ganz im Zeichen von Wellness für den Bulli und damit auch für uns.

Unser fünfter Reisemonat begann mit einem neuen Jahr 🎉. Und das sehr entspannt, denn hier in Portugal ist die private Nutzung von Feuerwerkskörpern verboten. Manche Kommunen bieten ein kleines, zentrales Feuerwerk dar, das von Tavira konnten wir aus der Ferne ansehen, aber nicht hören. Unser nicht schussfester Hund hatte also ein so stressfreies Silvester wie lange nicht, und wir ebenfalls: ein langes Gespräch darüber, wie’s uns geht, mit uns und damit, wie wir inzwischen unterwegs sind, was wir gerne verändern möchten, was so bleiben kann und so weiter – eigentlich keine Silvesterbesonderheit bei uns – und dann früh ins Bett. Kurz vor Sonnenaufgang am Neujahrsmorgen bescherte uns der Himmel ein Naturfeuerwerk:

Beim Neujahrsausflug ins Hinterland, machte sich beim Bremsen zum ersten Mal ein verdächtiges Seufzen bemerkbar, das wir zunächst geflissentlich ignorierten, denn die Bremsfunktion war zuerst nicht beeinträchtigt… Den weiteren Fortgang der Bremsen-Geschichte habe ich unter ausgebremst 🚐 ausführlich beschrieben. Das war der erste und den Bulli betreffende Teil unserer Januarkur. Es sollte bei Weitem nicht die einzige Baustelle bleiben und die Kur blieb auch nicht auf unser Fahrzeug begrenzt…

Wegen der defekten Bremsen und der anderen Baustellen am Bulli waren wir gezwungen, in der Nähe der ausgeguckten Werkstätten zu bleiben, unser Radius war also recht eingeschränkt und wir im besten Sinne ausgebremst. Solchermaßen zwangsentschleunigt, verbrachten wir einige Zeit in, vor und auf dem Weg zu Werkstätten im Dreieck Tavira, Almancil und São Brãs de Alportel, hatten dort einige nette Begegnungen mit Menschen und Orten, wie im Folgenden beschrieben:

Der Stellplatz an der Lagune vor Tavira ist unsere homebase in dieser Zeit. Das Städtchen selbst ist noch recht ursprünglich und hat eine hübsche Altstadt:

Nach der erfolgreichen Bremsenreparatur Mitte des Monats wagen wir uns erstmals ins bergige Hinterland.

Wir besuchen den Pego do Inferno, einen kleinen Wasserfall im Norden Taviras.

Da es uns dort zu voll und unsere Sehnsucht nach den Bergen in der ausgebremsten Zeit groß geworden ist, zieht es uns noch weiter in die Berge hinein:

Zum Übernachten leider zu windig, so geht es wieder zurück zum Pego do Inferno mit einigen weiteren Wohnmobilen inmitten von Orangenplantagen – und wie es scheint mit Bäumchen, die Orangen und Zitronen zugleich tragen:

Nach zwei Tagen dort erkunden wir die Fonte Benémola, der Stellplatz in der Nähe der Quellen ist sehr grün, schön einsam und so ruhig!

Am Wochenende ist die Fonte ein beliebtes Ausflugsziel für Einheimische und Tourist*innen. Neben uns parkt ein kleiner Lieferwagen mit dem Logo einer portugiesischen Bierbrauerei und wir quatschen die Leute an, als sie zurückkommen. Sie interessieren sich für unseren Bus und schenken uns im Gegenzug für die Bulli-Besichtigung zwei Flaschen ihres Bieres. Seit einem Jahr erst besteht die Brauerei hier an der Algarve und läuft wohl ganz gut – kein Wunder: das Bier schmeckt super!

Am nächsten Morgen erwachen wir neben Womo-Nachbarn aus Deutschland und erfahren von diesen, dass der Blutmond bzw. die Mondfinsternis in der Nacht schon gewesen ist und hier wunderbar sichtbar war!
Wir dagegen sind in dieser Nacht viermal aufgestanden, um den Hund mit seinem allmonatlichen unerklärlichen Durchfall rauszulassen und haben nix vom Blutmond bemerkt. Denn wir waren für die kommende Nacht auf die Himmelsschauspiele gebucht und hatten vor, diese von einem Platz an der Steilküste aus zu bewundern – ich hatte mich im Datum vertan… Dann also in hundert Jahren wieder 😉

Diese tollen Aufnahmen sind aus Deutschland von meiner Mutter – dankeschön!

Der folgende Tag ist mit Erledigungen und Besorgungen angefüllt, die ein Camperleben so mit sich bringt: 2 weitere Werkstätten checken für Wartungsarbeiten am Bulli (in einer davon können wir für 2 Tage später einen Termin ausmachen), zur Dhl-Filiale hinter Faro fahren, um möglichst endgültig zu klären, wo das Paket abgeblieben ist, auf das wir schon seit 2 Wochen warten (wir erfahren, dass es inzwischen in Deutschland zurück war, nun aber auf dem weg nach Tavira ist, wo wir es bald postlagernd abholen können) und alle auf dem Weg liegenden Gasgeschäfte und Gastankstellen abklappern auf der Suche nach einer Lösung für unseren defekten Einfüllstutzen vom Gastank (in der Dämmerung werden wir an der letzten Station fündig: ein sehr patenter Portugiese wird sich unserem Gastank annehmen, sobald wir alles Gas aufgebraucht haben).

Dort bei der Tankstelle springt der Bulli nicht mehr an, als wir ihn starten wollen – das gab’s noch nie! Angesprungen ist er bisher immer, außer kurz nach dem Kauf vor 2 Jahren, bevor wir ihm sowohl einen neuen Anlasser als auch neue Lichtmaschine verpasst haben. Wir entziehen der aufkommen wollenden Verzweiflung den Boden durch Information, die wir aus dem inzwischen schon recht abgenutzten „Jetzt helfe ich mir selbst“ beziehen.

Ein kleiner Hinweis bei der Fehlersuche dort und eine ziemlich scharfsinnige Kombination unsererseits bringt uns zur einzig hilfreichen Aktion: Schunkeln!
Womit wir das Benzin im Tank und den Leitungen und damit die Verunreinigungen, die irgendwelche wichtigen Öffnungen und Verbindungen verstopfen, in Bewegung bringen. Und siehe da: unser Fahrzeug springt wieder an! Wir frohlocken: Schunkeln als Notfallmaßnahme – damit können wir leben.

Auf der Weiterfahrt läßt uns der aufgehende Fast-noch-Vollmond den Atem stocken: riesig und sehr golden steht er am Horizont direkt vor uns. Jeder Versuch, das Schauspiel mit unseren Handykameras festzuhalten scheitert – also sofort genießen!
Noch kurz was einkaufen, dann in der Dunkelheit zur vertrauten Lagune bei Tavira, von wo aus wir am nächsten Tag bestenfalls das verirrte Paket abholen können. Bei der Ankunft dort entdecken wir den VW-Bus einer Algarve-Überwinternden aus Deutschland, der wir kurz nach Weihnachten zum ersten Mal auf diesem Platz begegnet sind, und freuen uns drauf, sie am nächsten Tag wiederzusehen.

Am nächsten Morgen erfahren wir bei der Sendungsverfolgung, dass das Paket tatsächlich zur Abholung bereit liegt – unglaublich! Wir räumen den Bulli von Nacht- auf Tagmodus um und fahren los. Halten noch kurz an der Tankstelle mit den Waschautomaten und werfen unsere Wäsche in die große Maschine, bevor es zur Post weiter geht. Ich fasse es nicht, das Paket nach all den Umwegen tatsächlich in den Händen zu halten!

Und um nicht den Eindruck entstehen zu lassen, etwa die portugiesische Post oder DHL wären unzuverlässig, sei hier verraten: beim Adressieren unter Zeitdruck wurde der Zusatz „posta restante“ (= postlagernd) vergessen… So gesehen ist es erstaunlich, dass das Paket überhaupt seinen Weg zu uns gefunden hat.


Zurück an der Tanke packen wir unsere Wäsche von der Maschine in den Trockner und füllen die Wartezeit mit einer kleinen Bescherung aus dem verspäteten Weihnachtspaket. Weihnachten im Januar 🎄

Nach der Siesta an der Lagune stattet uns die gestern Abend bereits gesichtete Nachweihnachtsbekanntschaft einen Besuch ab, wir können sie für die Interview-Idee gewinnen und verabreden uns lose für irgendwann nach unseren Bullireparaturen im Hinterland der Algarve. Die Nacht vor unserem Werkstatttermin in São Brãs de Alportel wollen wir schon mal dort verbringen, parken den Bulli an einem bezaubernden Stellplatz und unternehmen einen kleinen Dämmergang durch die Altstadt.

Der Stellplatz oberhalb des kommunalen Schwimmbads ist ein bißchen zu schräg, ein wenig zu hell beleuchtet, und wie sich später in der Nacht herausstellt, auch ziemlich laut – aber er bietet eine großartige weite Aussicht durch das Bullifenster.

Am Morgen bringen wir den Bulli in die Werkstatt, wo ein paar Verschleißdinge gerichtet werden sollen, die nach 7000 km on the road halt so anfallen. Außerdem hoffen wir, das „Stocken“-Problem lösen lassen zu können, das uns seit Spanien begleitet und seit Tag 1 auf der N2 besonders schlimm geworden ist (portugals „route 66“) – mit dem beschriebenen Höhepunkt vor 2 Tagen an der Gastankstelle, als der Bulli zum ersten Mal gar nicht mehr ansprang. Unser heißer Draht zum Superschrauber in Deutschland brachte die Empfehlung: erstmal den Benzinfilter tauschen, dann mal weiter sehen. Heute ist es soweit: wir geben unser Zuhause in fremde Hände.
Schrecklich! Ohne zu wissen, für wie lange genau, ohne zu wissen, ob die das gut machen oder nicht… Ich habe das Gefühl, der Bulli ist inzwischen quasi ein Teil von mir und fühle mich so, als müßte ich selbst „unter’s Messer“. Irgendwie ist unser kleines Wohnfahrzeug ja unsere Außenhaut, die einzige Grenze zwischen uns und der Umwelt, unser dünnhäutiges Refugium, unser Rückzugsort und eben: Zuhause. Ich übertreibe, aber nur ein wenig 😉

Heute ist es dazu noch selten windig und kühl und mit dem Hund dürfen wir in kein Museeum, keine Bibliothek, kein Café – es wurden lange 8 Stunden…

Am Morgen bei Kaffee & Croissants in der Sonne noch ganz zuversichtlich:

Mittags auf einer ausgedienten Olivenplantage im Windschatten schon leicht mürbe:

Im Gegensatz zu uns, wird es Zino im Fell schon zu warm und er sucht den Schatten. (Findest du ihn?)

Als bis zur Mittagspause noch kein Anruf kommt, wird die Stimmung schon etwas verdrießlicher und wir trösten uns mit Essengehen in einer Pizzeria mit Tischen im Freien. Danach halten wir Siesta auf den Holzbänken an einer öffentlichen Waschstelle, wie es noch viele gibt in Portugal, und Zino vertreibt sich die Langeweile mit Buddeln.

Immer noch kein Anruf und wir schwingen uns auf die Räder, bevor wir zu sehr auskühlen und Zino’s Buddeleifer überhand nimmt. Überall beginnt schon die Mandelblüte – ein zarter Traum in weiß und rosa.


Als wir kurz davor sind, zur Werkstatt aufzubrechen und zu drängeln, klingelt doch noch das Handy: nein, der Wagen sei nicht fertig, die Zündkerzen gerade erst eingetroffen, der Benzinfilter noch auf dem Weg – wir müßten Montag nochmal wiederkommen, da sie diese Woche noch zuviele andere Autos in der Warteschleife hätten… Grmpf, das war anders abgesprochen! Am Montag wollten wir eigentlich längst über alle Berge, bzw. wenigstens mal nicht mehr in Werkstattnähe sein… Nunja. Wir schnappen uns unser Zuhause, räumen es notdürftig von Werkstatt- auf Wohnmodus um und fahren zur Erholung auf den schon vertrauten Stellplatz an der Fonte Benémola, wo wir uns Windstille, Ruhe und Wärme erhoffen, nach dem lauten, kühlen Tag in der Stadt. Dort fragen wir uns, was es für Gründe haben könnte, dass bei uns seit Jahresbeginn alles a bisserl sehr zäh vonstatten geht (wie schon unter ausgebremst 🚐 beschrieben)… Da erinnert uns ein Bekannter daran, dass hier in Portugal die Uhren anders ticken. Stimmt ja! Die portugiesische Gelassenheit und Toleranz ist gerne genommen, aber die Autoreparatur soll bitte mit deutscher Perfektion verlaufen??? Hmm… ertappt!
Im aufgewärmten, entspannten Zustand im Bulli am Abend in der Stille der Berge bei der Fonte Benémola, sieht die Welt schon wieder sehr viel freundlicher aus.

Wir sind die einzigen dort und die Nacht ist wohltuend still. Auch der andernorts starke Wind hält sich hier am geschützten Parkplatz bei der Fonte Benémola in Grenzen. Am Morgen ein wunderbar langsames, ruhiges Erwachen und wir können die ersten Verrichtungen des Tages sogar bei geöffneten Vorhängen unbeobachtet erledigen.
Der Schrauber, der unsere Bremsen repariert hatte, meldet sich zurück: er hat Zeit, sich unserem Bus erneut zu widmen. Wir verbringen noch einen geruhsamen Tag bei der Quelle und am nächsten Morgen ist sogar Badewetter – diesmal auch für mich, denn das Quellwasser ist recht warm.

Auf dem Rückweg zum Parkplatz staunen wir, wie groß Agaven werden können:

Anschließend holen wir die Ersatzteile bei der Werkstatt in São Brãs de Alportel, erledigen einige Einkäufe und bleiben am Abend gleich dort in einer Nebenstrasse.

Hier parkt auch schon Susanne, mit der wir für das Wochenende zum Interview in den Bergen verabredet sind. Auf dem Weg dorthin findet wir Wasser zum Baden und bestes Quellwasser zum Trinken.

In den Bergen angekommen, sind wir begeistert von unserem Wochenenddomizil:

Das Interview mit Susanne am Abend wird spannend, kreativ und sehr lustig (portrait 2: susanne). Der Sonntag plätschert ruhig dahin, mit einem kleinen Gang durch das nahgelegene Dörfchen.

In der Nacht kommt Wind auf mit starken Böen, der auch am Morgen noch bleibt.

Wir brechen früh auf zur Werkstatt und sind eine dreiviertel Stunde später schon wieder draußen: Bulli-Baustellen 2+3 schnell und preisgünstig abgehakt!
Nachdem wir Wasser und Vorräte aufgefüllt haben, machen wir uns wieder auf den Weg zum Stellplatz an der Fonte Benémola mit der inzwischen vertrauten, etwas abenteuerlichen, engen Anfahrt:

Diesmal wollen wir Zino von der süßen Hündin, die ihn hier immer besuchen gekommen ist, fernhalten. Denn Ilka hat bei Zino einen Floh gefunden und die Hündin ist trotz Flohhalsband durch verdächtiges Kratzen aufgefallen… Flöhe im Bulli – das braucht kein Mensch. Ilka weiß das aus Erfahrung, denn sie hatte in früheren Jahren schon mal das ‚Vergnügen‘. So kommt uns der Regentag gerade recht, die Hündin scheint Zuhause zu bleiben und auch wir verbringen den Tag vorwiegend drinnen.

Wir werden immer mal wieder gefragt, ob das nicht ganz schön eng werden und Konfliktstoff bieten kann, zu zweit (plus Hund) 24/7 auf so engem Raum? Ja, und wie! Wir haben uns sehr viel angezickt in der ersten Zeit…
Uns war schon vorher bewußt, dass der Start vor dem Winter eine Herausforderung sein wird: die Tage werden immer kürzer, die Abende länger und selbst hier an der Algarve wird es ab Sonnenuntergang ungemütlich kühl draußen… Inzwischen wissen wir: die Umstellung auf das Leben im Fahrzeug ist Herausforderung genug, die mensch sich mit einem Start im Sommer erleichtern kann, wenn der Lebensraum durch mehr Wärme und Licht auch auf das Draußen ausgedehnt werden kann – das würden wir sehr empfehlen!
Was uns außerdem zuvor nicht klar war, sind die Auswirkungen des Faktors Reisetempo: je schneller wir unterwegs sind, um so weniger Zeit bleibt am Rande der Tagesstrecke für alltägliche Anforderungen wie das Suchen und Finden von passenden Stellplätzen, Einkaufsmöglichkeiten, Waschsalons, Wasserquellen und für alles Weitere des täglichen Bedarfs, wie Kochen, Abwaschen, Aufräumen, Haushalten. Wenn dann noch die Route irgendwie anstrengend ist, wir uns vielleicht verfahren, Mensch oder Hund kränkeln oder irgendwas am Bulli kaputt geht, liegen die Nerven schnell mal blank. So haben wir herausgefunden: langsames Reisetempo kann die Beziehung retten 😉 Auch diesbezüglich ist unser Ausgebremstsein im Januar heilsam!

In erquicklichem Teamwork beheben wir noch eine weitere, schon etwas ältere Baustelle: der elektrische Schalter am Wasserhahn hatte nach vermuteten 36 Jahren Lebensdauer wohlverdient im Dezember seinen Geist aufgegeben. Wir erwerben einen einfachen Schalter, den wir so einbauen, dass er per Fuß zu bedienen ist – genial! Ich habe schon lange von einer Fußpumpe geträumt, wie ich sie aus meinen 2 Wintern im Zirkuswagen vor 20 Jahren kannte: superpraktisch, weil Hände frei zum Waschen und sehr wassersparend. Nun haben wir sie in improvisierter Variante:

Am nächsten Abend erwarten wir Besuch von Pola und Johannes, die wir einige Wochen zuvor in Tavira kennengelernt und als Erste portraitiert haben (s. portrait 1: pola & johannes) – ein netter Abend mit lecker Essen und intensiven Gesprächen folgt.

Am Morgen danach treffen wir auf dem Weg zur Quelle auf eine kleine Schafherde mit Ziegen:

Pola und Johannes verabschieden sich später gen Nordspanien, wo sie in den Pyrenäen eine Urlaubsvertretung übernehmen und wir fahren zu dem Gasspezialisten, der sich bereit erklärt hat, nach unserem Gastank zu schauen, wenn alles Gas aufgebraucht sein würde. Es stellt sich heraus, dass dieser Mann goldene Hände hat und den Gaseinfüllstutzen ganz einfach reparieren kann. Passend zum 31. Januar ist damit unsere letzte verbliebene offene Bulli-Baustelle abgeschlossen!

Die Bilanz unseres „Januar auf Kur“ ringsum Tavira an der Ostalgarve:

Baustelle 1: defekte Bremskraftzylinder an den Trommelbremsen hinten
Baustelle 2: Verschleißkleinkram wie Ölwechsel inkl. Ölfilter- + Zündkerzentausch
Baustelle 3: das „Stocken“ – behoben durch Wechsel des Benzinfilters
Baustelle 4: der elektrische Schalter im Wasserhahn
Baustelle 5: kaputter Einfüllstutzen vom Unterflurgastanks

3 Autowerkstätten aufgesucht mit Baustellen 1+2+3
2 Wohnmobilgeschäfte besucht mit Baustelle 5
5 Gastankstellen und -werkstätten angefahren mit Baustelle 5

Dank dieser umfassenden und ausdauernden Verlangsamung konnten auch ein paar kleinere „Baustellen“ an Mensch + Hund behoben werden: Erkältungen (Pia), eine Art Hexenschuss (Ilka), Dünnschiss + Floh (Zino) und – wie oben beschrieben – der Beziehungssegen. Allesamt im Januar auskuriert durch ausgiebiges Stillhalten und Ausruhen inklusive Sackenlassen der vielen Eindrücke unserer ersten vier schnellen Reisemonate.
Zudem haben wir durch neue Kraft und Inspiration eine alte Idee umgesetzt: die nomadenportraits und in diesem Zusammenhang einige herzliche Begegnungen gehabt.

Inzwischen konnten wir den Februar rundum aufgefrischt beginnen und mit der schon länger angepeilten Algarve-Rundtour starten. Mehr dazu ein andermal, bis dahin findet ihr kleinere Einblicke wie immer unter stellplatz of the day…

Ein Kommentar zu „Januar auf Kur (an der Ostalgarve)

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